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Wir, das sind Doris & Michael Wirth (beide Jahrgang 54), leben seit nunmehr 30 Jahren mit einem Hundchen. 1976 starteten wir mit unserer Ginger, einem Cockerspaniel. Zu dieser Zeit lebten wir in Frankfurt und waren beide voll berufstätig und völlig "hundeunerfahren". Dennoch wurde aus ihr ein folgsamer Hund, auch wenn sie das mit der Leinenführigkeit irgendwie falsch verstanden hatte. |
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Durch Michaels beruflichen Werdegang, hatte Ginger in ihrem Leben viele Umzüge mitgemacht, und so waren alle froh, als wir Anfang 1982 (kurz nach der Geburt unseres Sohnes Robin) endlich ein "Heim für immer" gefunden hatten. Wir zogen von Hamburg in den schönen Westerwald nach Waldbrunn-Ellar. Hier hatte Ginger noch 5 tolle Jahre, bevor sie uns für immer Anfang Dez. 87 verließ. (mehr siehe "unsere Hunde") Trauer um Ginger, der leere Griff neben dem Sessel, der unbewußte große Schritt über Nichts – es fehlte was. |
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Nach dem Entschluß einen neuen Hund bei uns einziehen zu lassen, wurden Bücher und Fachliteratur gewälzt – immer auf der Suche nach dem Richtigen. Wir wurden schnell fündig, hatte uns doch ein Golden Retriever vom rein Äußeren schon gut gefallen, überzeugte er uns umso mehr von seinem Wesen – ein Familienhund ! Über die Welpenvermittlung des DRC kamen wir zu unserer Gina. Im Febr. 88 zog sie bei uns ein, und wir hatten eine schöne Zeit mit ihr - ganze 14 Jahre lang. Trotz ihrer div. Krankheiten war sie ein tolles und folgsames Mädchen, denn diesmal hatten wir es von Anfang an richtig gemacht: DRC Welpenschule und Junghundetraining in Ffm-Schwanheim. |
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Leider konnten wir durch ihre erworbene Schußscheue an keinem weiteren Training teilnehmen. Dies tat ihrer Apportierfreudigkeit jedoch keinen Abbruch, und so wurde so manches Dummy auf den langen Spaziergängen gefunden und freudig gebracht. Ein erfülltes Leben wurde nach wochenlangem Kampf gegen den Krebs verloren. Bis zuletzt war sie uns ein liebenswerter Wegbegleiter - sie hätte eine Tapferkeits-Medaille verdient. (mehr siehe "unsere Hunde") |
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Zwischenzeitlich hatte sich auch unsere familiäre Situation etwas geändert. Meine Eltern, die mit bei uns im Haus wohnten, wurden pflegebedürftig. Somit war das Thema Hund erstmal auf Eis gelegt. In dieser hundelosen Zeit wurde jeder Wauzi unterwegs liebevoll begutachtet und wenn möglich auch gestreichelt – bei Goldens konnte ich aber überhaupt nicht widerstehen und drängte so jedem Besitzer ein Gespräch auf, nur um länger in den Genuß zu kommen, mit dem Vierbeiner ausgiebig schmusen zu können. Tja, wenn man einmal sein Herz verloren hat .... Im Frühjahr 2003 hatte sich
unsere Lage wieder stabilisiert, ich trennte mich von meiner
Arbeitsstelle und ...... sehnte mich nach einer erfüllenden Aufgabe. Und
so kam es, daß wir uns im Juli 2003 erneut auf Welpensuche begaben. Wir
wollten diesmal einen Züchter in unserer Nähe auswählen und kamen so
zu Friedrichs in Gießen. Ich war zwar Mitglied im DRC geblieben, habe
aber die Clubzeitung nicht so genau studiert, daher wußte ich nicht,
daß ich bei Dr. Ursula Friedrich, der DRC Zuchtwartin für Golden,
gelandet war. Nach dem ersten tel. Kontakt verabredeten wir uns zu einem
"Vorstellungs-Gespräch". Mein lieber Mann – hier wurden wir aber
intensiv "beäugt". Da wir aber unauffällige DRC-ler waren, ein Heim
mit großem Garten unser Eigen nennen konnten, wir vielleicht auch einen
guten "Hunde-Eindruck" machten und, und, und.....erhielten wir nach 2
Tagen die Zusage von Ursel: Ja, ihr bekommt einen Welpen aus dem D-Wurf. |
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Wow, die Freude bei uns war riesengroß und sofort ging die Namenssuche los. Unsere beiden Hunde hatten einen Namen, der mit "G" anfing. Diese Tradition wollten wir nicht brechen. Es kamen die tollsten Kreationen heraus, und letztendlich bekam der Vorschlag von unserem Sohn: "Nennen wir die kleine Knutschkugel doch Gremlin (nach den kleinen Plüsch- Monstern)" den Zuschlag. Ursel gab uns Vorschläge für die Namensgebung und so wurde die Hündin Nr. 7 als "DASHING GREMLIN OF GLAMIS CASTLE" eingetragen. Bei den diversen Besuchen bei Friedrichs konnten wir uns einfach nicht satt sehen, an diesen liebenswerten Wesen. Und wie bei unserem ersten Golden, hat mir auch hier die Mama der Welpen sehr gut gefallen – eine schlanke, fein proportionierte Hündin mit liebevollem Ausdruck. Nach und nach konnte man die kleinen Racker immer besser unterscheiden, und nach den Porträt-Aufnahmen hatten wir uns in die Nr. 7 verguckt, die wir von Ursel dann auch erhielten. Dass wir uns hier das totale Ebenbild der Mama Balma rausgesucht hatten, sollten wir erst nach 1 Jahr erfahren. (mehr siehe "unsere Hunde" und "Zuchtinfos Gremlin") |
